Tipp 1: Zugänge umbauenNatürlich entstehen durch den Umbau der Garage auch diverse Kosten, welche jedoch durch den Verkauf des Garagentors gesenkt werden können. Wenn Sie in Zukunft nicht mehr planen, das Auto in der Garage zu parken, können zunächst die Garagentore entfernt und verkauft werden. Die so entstandene Öffnung muss natürlich zugemauert und anschließend eine Tür integriert werden. Um in dem neuen Wohnraum auch ausreichend Licht zu erhalten, können zusätzlich auch einige Fenster eingebaut werden.

Doppelparker und Tiefgaragen: Wenn es besonders eng zugeht, sind spezielle Lösungen gefragt. Eine bekannte Möglichkeit sind Tiefgaragen. Diese lassen sich in so vielen Varianten ausführen, dass man auf eine individuelle Beratung nicht verzichten sollte. An Hanglagen bieten sich Doppelstock-Garagen an. Hier wird die untere Garage in den Hang gebaut und eine weitere Garage darauf gesetzt. Die beiden Garagen lassen sich dann von den jeweils gegenüberliegenden Seiten befahren. Eine Tiefgarage kann in mehreren Ebenen ausgeführt werden. Durch einzeln abschließbare Boxen ist die Sicherheit gewährleistet. Über der Garage kann sich sowohl eine Grünfläche als auch ein zusätzliches Parkdeck befinden.
Das Unternehmen Zapf Garagen bietet mit dem Doppelparker noch eine besonders clevere Lösung an. Hier befindet sich in der Garage ein Lift, sodass zwei Autos auf der Fläche einer Garage untergebracht werden können.

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Es gibt den Doppelparker in zwei Varianten. Bei einer Version sind beide Ebenen schräg befahrbar, bei der anderen wird die untere Ebene schräg und die obere horizontal befahren. Während die erste Version mit weniger Raumvolumen auskommt, bietet die zweite etwas mehr Bequemlichkeit.

Eine Garage, die keine ist. Bei einer Garage denkt man immer an die sichere Unterbringung von Fahrzeugen. Dies ist jedoch nicht der einzige Anwendungsfall. Durch die zahlreichen Möglichkeiten zur Modifikation lassen sich auch ganz andere Dinge realisieren. Bei den bisher beschriebenen Garagentypen wurde schon deutlich, dass sich einzelne Garagenelemente fast beliebig kombinieren lassen. Kommen noch Fenster, Türen und Treppen hinzu, entstehen ganz neue Möglichkeiten. Insbesondere wenn es kurzfristig an Gebäuden fehlt, bietet die modulare Bauweise von Fertiggaragen große Vorteile. Die Planung kann in der Regel schnell erfolgen und so kommt man in kurzer Zeit zu einem neuen Gebäude.

Eine Garage kann auch anderweitig genutzt werden, als ausschließlich als Unterstellraum für das Fahrzeug. Beispielsweise können Sie die Garage als Wohn-/Party-/Büro- oder Werkstattraum nutzen. Je nach Lage und Beschaffenheit der Garage ist auch eine Doppelnutzung der Garage durch Umbau möglich, so dass Sie die Garage auch weiterhin primär als Unterstellplatz für die Fahrzeuge nutzen können. Ein Flachdach einer Garage bietet Raum, um durch zusätzliche Aufbauten einen Ausbau durchzuführen. Je nach Nutzungszweck eignet sich der zusätzlich geschaffene Raum als Hobbyraum oder Gästezimmer. Hierzu wird das Flachdach der Garage genutzt, um hierauf ein weiteres Dach aufzusetzen. Dieser Dachaufbau wird dann innen weiter ausgebaut. Ein komplettes mehrstöckiges Haus kann auf einem Garagendach statisch eher nicht errichtet werden. Allerdings ist die Schaffung eines zusätzlichen Raumes auf einem Garagenflachdach durchaus möglich. Eventuell möglich ist allerdings ein kompaktes leichtes Holzblockhaus auf das Flachdach der Garage zu stellen.

Hinsichtlich der Baupläne für einen Garagenaufbau und Garagenausbau sollte eine Baugenehmigung eingeholt werden. Schon hinsichtlich der Nutzung ergeben sich bei Aufbauten und Umbaumaßnahmen Nutzungsänderungen, die genehmigt werden müssen. Wichtigstes Kriterium für die Umsetzung Ihrer Bauvorhaben ist die Statik der Garage. Insbesondere die Tragfähigkeit des Garagendaches ist sehr bedeutsam und kann dazu führen, dass sich die Pläne nicht umsetzen lassen. Aus diesem Grund ist eine statische Berechnung unablässig. Empfehlenswert ist es, einen Tragwerksplaner mit weitreichenden Erfahrungen im Baurecht hinzuzuziehen. Auch ein Architekt liefert zusätzlich Hilfestellungen, bei der Planung und Umsetzung des Bauvorhabens. Die Tragfähigkeit des Daches ist insbesondere bei Fertiggaragen oftmals nicht ausreichend, um irgendwelche Aufbauten vornehmen zu können. Selbst bei massiv gemauerten Garagen ist die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion sehr gering. Dies ist bedingt durch den ursprünglichen Verwendungszweck der Garage. Beim Garagenbau wurde auf eine besondere Dachtragfähigkeit gar kein Wert gelegt und dieser Punkt auch vollkommen vernachlässigt. Baulich lässt sich die Garagenkonstruktion praktisch zwar verstärken. Dies ist allerdings vom Einzelfall abhängig. Unabhängig von der Machbarkeit einer Verstärkung, sind derartige Bauausführungen mit einem enormen Arbeitsaufwand und sehr hohen Baukosten verbunden.

Welche Torarten gibt es und wie unterschieden sich diese

Es gibt vier unterschiedliche Garagentorarten, die genutzt werden und sich vor allem im Aufbau unterscheiden. Diese Torarten sind:

  • Das Schwingtor
  • Das Sektionaltor
  • Das Flügeltor
  • Das Schiebetor

 

Bei dem Schwingtor handelt es sich um eine komplette Tür, die in den meisten Fällen aus Aluminium gefertigt ist. Bei dem Öffnen oder dem Schließen wird das Tor komplett hoch- oder heruntergeklappt. Das Schwingtor verfügt über eine Führungsschiene, um sich gleichmäßig zu öffnen.
Das Sektionaltor erinnert von seinem Aussehen an das Schwingtor. Hierbei ist jedoch der Unterschied, dass das Tor aus mehren Sektionen besteht, die beweglich untereinander verbunden sind. Dies führt dazu, dass die einzelnen Sektionen beim Öffnen des Tors nach hinten klappen können. Eine solche Bauart hat wiederum den Vorteil, dass das Tor nicht komplett aufgeklappt werden muss, sondern senkrecht nach oben in die Führungsschiene unter dem Garagendach fährt. Somit kann das Auto auch direkt vor dem Sektionaltor geparkt werden, ohne das Garagentor beim Öffnen zu behindern.
Bei der Flügeltüren handelt es sich um ein Garagentor, das entsprechend zwei Flügeltüren bietet, die nach innen oder außen aufgeklappt werden können. An der Stelle, an der sich die Flügeltore treffen, kann das Tor dann entsprechend verschlossen werden. Bei dieser Variante muss beachtet werden, dass die Türen im geöffneten Zustand durchaus viel Platz wegnehmen können.
Das Schiebetor wird, wie der Name schon sagt, auf- beziehungsweise zugeschoben. Hierfür bietet diese Torvariante oben und unten eine Führungsschiene, sodass das Tor einfach per Hand oder auch mit einem Elektromotor geöffnet werden kann.
Wichtig zu wissen bei den Torarten ist, dass diese je nach Variante über eine etwas abgewandelte Variante des elektronischen Antriebes verfügen müssen, um entsprechend nicht per Hand bedient werden zu müssen.

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Die fachgerechte Renovierung oder der Neukauf von einem Garagentor?

Nicht immer ist der Neukauf von einem Garagentor wirklich sinnvoll. Dies gilt vor allem deswegen, weil ein neues Garagentor schnell einen Kaufpreis von 650 bis 1.000 Euro erreichen kann. Um entsprechend Geld zu sparen, kann auch die Renovierung von einem solchen Tor genutzt werden. Hierbei sollte ermittelt werden, welche Bauteile des Tores noch ausreichend funktionstüchtig sind und welche Elemente am besten ausgetauscht werden sollten. Besonders anfällig für den Verschleiß sind die Führungsschienen oder auch elektronische Bauteile, wie der Motor. Im Allgemeinen können dabei in diesem Fall schnell die nötigen Ersatzteile über das Netz oder in Fachgeschäften gekauft werden. Weiterhin ist es natürlich auch möglich, bei der Renovierung das jeweilige Garagentor mit Elemente wie einem elektronischen Toröffner auszustatten. Diese Produkte können in den meisten Fällen sehr einfach nachgerüstet werden. Bei dem Garagentor an sich reicht es oft aus, wenn dieses abgeschliffen und neu lackiert wird, was nicht nur günstig, sondern auch einfach abzuschließen ist. Wer sich hingegen für den Neukauf von einem Garagentor entschieden haben sollte, tut gut daran, einen Vergleich der ganzen Waren auf dem Markt durchzuführen. Auf diese Weise ist es vergleichsweise einfach möglich, sich für das Produkt mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu entscheiden.

Welche Arten von Garagen können heutzutage genutzt werden, welche Vorteile haben diese?

Es gibt eine mehr als umfangreiche Auswahl an Gartenvarianten, die im privaten aber auch öffentlichen Bereich zum Einsatz kommen können. Hierzu gehört zuerst einmal die einfache Fertiggarage aus Beton, Stahl oder Aluminium. Bei diese Variante handelt es sich um eine alleinstehende Garage, die schon ab Werk vorgefertigt ist und einfach nur auf dem jeweiligen Gelände aufgestellt werden muss. Wichtig zu wissen ist, dass die Größe dieser Garagen genormt ist. Entsprechend können hier nur Einzel- und Doppelgaragen erworben werden, die immer gleich groß ausfallen. Weiterhin ist es möglich, sich für eine gemauerte Garage zu entscheiden, die im besten Fall noch mit dem eigentlichen Haus verbunden ist. Hierbei kann eine individuelle Größe von der Garage gewählt werden, die genau den Bedürfnissen der Nutzer entspricht. Möglich hierbei ist sogar eine Großraumgarage für LKWs, Wohnmobile oder mehr als zwei PKWs. Eine andere Garagenart ist die sogenannte Duplexgarage, hierbei können zwei PKWs übereinander geparkt werden. Der obere Parkplatz kann dabei abgesenkt werden, um diesen einfach zu befahren. Ebenfalls kann noch eine Tiefgarage oder eine Hochgarage genutzt werden. In beiden Fällen können meist mehrere Stellplätze für Autos genutzt werden. Zusetzt sollte noch ein Carport benannt werden, der auch eine Art Garage darstellt, wobei hier nur eine Überdachung und keine Wände vorhanden sind.

Welche Zubehörprodukte für die Garagen gibt es

Wie schon benannt wurde, ist es für die meisten Garagentorarten möglich, einen Elektromotor zu erwerben, um diesen hier einfach nachzurüsten. Hierbei kann es sich durchaus auch um Produkte mit einer Funkverbindung handeln, um das Tor bequemer öffnen und schließen zu können. Die Nötigen Produkte werden dabei meist als Set mit Anleitung verkauft, somit sollten die Besitzer die Montage auch selber übernehmen können. Weitere Zubehörprodukte, die für eine Garage erworben werden können, sind unter anderem:

  • Eine umweltfreundliche Dachbegrünung
  • Eine passende Regenrinne
  • Eine individuelle Garagentür
  • Garagenfenster in unterschiedlichen Größen

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Garagendach Sanieren

Die meisten deutschen Garagen verfügen über ein Flachdach. Daneben gibt es seltener Sattel-, Giebel- und Walmdächer. Die Flachdachausführungen sind unterschiedlich. Zumeist haben die Flachdächer eine Kiesschicht, die nicht zum Begehen geeignet ist. Weitere gängige Dachausführungen sind Flüssigbeschichtung aus Kunststoff, eine Beschichtung aus Kautschukfolie oder eine eine Beschichtung mit Bitumendichtbahnen. Wahlweise sind flache Pultdachlösungen möglich.

Bei der Garagendachsanierung mit Flüssigbeschichtung muss das Dach zunächst mittels eines Hochdruckreinigers gereinigt werden. Schmutz und Moos müssen beseitigt werden. Zur Flüssigbeschichtung wird ein Armierungsvlies verwendet. Für Durchdringungen werden spezielle Manschetten verwendet. Hierdurch wird eine perfekte Abdichtung des Daches erzielt. Es kann im Anschluss der Kies aufgelegt werden. Ebenso ist es möglich, das Flachdach der Garage im Anschluss an die Abdichtarbeiten zu begrünen.

Kautschukfolie für die Sanierung des Garagendachs eignet sich sehr. Für den Auf- und Ausbau der Garage sollte eine passende Isolierung gewählt werden. Darüber hinaus ist die Frage der Strom-, Wasser- und Heizungsversorgung zu klären. Eine Infrarotheizung benötigt lediglich eine Steckdose. Nach dem Einschalten gibt die Infrarotheizung bereits Wärme ab. Die Handhabung und Bedienung der Heizung ist einfach Sollte die Garage über keinen Wasseranschluss und auch keinen Stromanschluss verfügen, müssen diese Anschlüsse gelegt werden. Darüber hinaus ist die Heizungssituation klärungsbedürftig. Insbesondere wenn die Garage unbeheizt ist, könnte ein Anschluss an ein bestehendes Heizungssystem vorgenommen werden. Wenn die Ausbauräumlichkeiten nur selten genutzt werden und sich der Installationsaufwand wirtschaftlich nicht lohnt, ist auch die Verwendung einer Infrarotheizung denkbar, die nicht installiert werden muss. .